Das Graue Langohr hat ein Dach über dem Kopf.

ausquartiert

Auch das Graue Langohr braucht ein Dach über dem Kopf. Ein typisches Sommerquartier ist ein geräumiger, dunkler Dachstuhl. Manchmal bewohnen sie aber auch schmale Spalten am Haus. Im Winter ist ein dunkler, kühler Keller geeignet um auf das Frühjahr zu warten. 

 

Wenn das Langohr vom Regen überrascht wird, hilft ein überdachter Balkon oder ein Carport um sich kopfüber unterzustellen. Manchmal sind die gefangenen Falter so groß, dass es sich zum fressen irgendwo in Ruhe hinhängen muß. Das nennt man dann einen Fraßplatz - es flattert sich schlecht mit vollem Maul.

 

Graue Langohren sind sehr ortstreu. Über viele Jahre und Generationen nutzen sie das selbe Quartier, dessen Erhalt ist deswegen so wichtig.

mitmachen

Wenn Sie dem Langohr einen Dachboden zur Verfügung stellen wollen melden Sie sich bitte bei uns. Auch freuen wir uns zu erfahren, ob bei Ihnen schon Fledermäuse ein Zuhause gefunden haben.


mehr Info



Langohr TV - so wohnt die Fledermaus


Zur Abenddämmerung fliegen die Grauen Langohren aus. Dafür nutzen sie einen schmalen Spalt unter dem Dach. Manchmal ist es ihnen aber doch noch zu hell und sie kommen erstmal wieder zurück ins dunkle Dach.


Auch hier geht es nach dem ersten kurzen Ausflug zur Abenddämmerung nochmal zurück ins Quartier.



Wenn die Grauen Langohren zur Morgendämmerung unters Dach zurückkommen schwärmen sie, bevor sie sich ins Quartier zurückziehen um den Tag zu verschlafen.


Schärmverhalten zum Morgen. Die Grauen Langohren fliegen immer wieder die Stellen im Quartier an, in den sie sich gleich zum Übertagen zurückziehen