Das Graue Langohr wird von der viel zu hellen Strassenlaterne geblendet.

ausgeleuchtet

Ein großer Teil unserer Wildtiere ist Dämmerungs- und Nachtaktiv. Den Lebensraum dunkle Nacht gilt es zu erhalten. Bei diesem Projekt wird der Lebensraum der Grauen Langohren auch bei Nacht betrachtet.

 

Seit über 50 Millionen Jahren leben Fledermäuse auf diesem Planeten. Sie haben ihre ökologische Nische in der Dunkelheit der Nacht gefunden. Aber auch auf Frösche und Kröten, Igel, Vögel und viele andere Tiere, auch auf uns Menschen, wirkt sich zuviel Licht bei Nacht negativ aus. Es stört unseren natürlichen Lebensrhythmus.

 

Nachtaktive Insekten, das Futter der Langohren, werden durch künstliches Licht angelockt. Straßenlaternen wirken wie Staubsauger auf die Nachtfalter, diese umkreisen die Lampen bis sie erschöpft zu Boden fallen. Sie vermehren sich nicht mehr. Mit ein Grund für das Insektensterben.

 

Künstliche Beleuchtung zerschneidet Lebensräume und wirkt für manche Fledermausarten wie eine Barriere.

Gammeule, ein Eulenfalter und auf dem Speiseplan der Langohren
Gammeule, ein Eulenfalter und auf dem Speiseplan der Langohren

Ziele:

  • ökologisches Lichtgutachten
  • abgeschirmte Leuchten, welche die Wege der Menschen, aber nicht die Umgebung erhellen
  • Lampen mit Insekten- und Fledermausfreundlichen Leuchtmitteln (2000- 3000 Kelvin)
  • Verzicht auf unnötiges Beleuchten
  • Baumpflanzungen die als Lichtbarriere dienen und dunkle Fledermausbereiche vernetzen


ökologischer Beleuchten









Tipp

Die Info-Grafiken aus dem Sternenpark Rhön dürfen  heruntergeladen, geteilt und benutzt werden.

Das Graue Langohr sagt Danke!


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